lichen Museumsstrecke. Nach 3,3
Kilometern sind die Reisenden am ehemaligen Bahnhof Esthal, der ohne Halt durchfahren
wird. Ein kurzer Halt erfolgt in Erfenstein, sozusagen zwischen den Burgruinen Erfenstein
und Spangenberg. Der Reisende kann auch hier aussteigen, die Spangenburg erklimmen und mit
einem späteren Zug weiterfahren. Die Politik half mit: Kreis Bad Dürkheim, Verbandsgemeinde Lambrecht
und Stadt Neustadt an der Weinstrasse kauften Gelände und Strecke der Talbahn; die
Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) mit dem Eisenbahnmuseum in Neustadt
stellte Fahrzeuge und Personal - auch die Deutsche Bundesbahn (heute DB AG) arbeitete
partnerschaftlich an dem Projekt mit. Es gründete sich ein Förderverein von
Eisenbahnfreunden - und nach vielen freiwilligen Arbeitsstunden konnte 1984 die
"Kuckucksbahn" wieder über die Schienen dampfen.